Giovanni Anselmo, 1934

Per un’ incisione di infinite migliaia di anni, 1969 Eisen, Fett, Wandtext

„Die Säule", so beschreibt Anselmo die Arbeit 1969, „nützt sich langsam ab und löst sich auf im Kontakt mit den natürlichen Elementen. Parallel zu diesem Verlust an Volumen bewirken Gewicht und Zeit eine Eingravierung von unbestimmten Jahrtausenden an der Wand. Die Anzeichen eines langsamen, unaufhaltsamen Sterbens gehen folglich einher mit den Spuren beginnenden Lebens: ein unendlich kleiner, sich in Bewegung befindlicher Überrest gleicht die Auflösung der Materie aus. Dieser energetische Kompensationsakt wird durch die aufliegende Fettschicht abgeschwächt und verlangsamt, eine zärtliche Geste der Verzögerung ist es, die den unvermeidlichen Tod an die Grenzen menschlichen Denkens hinausschiebt und gleichzeitig neues Leben (die Spur) offenbart, das dem Tod entspringt in einem osmotischen Energieaustausch."

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